Der Januar im Renitenz 

Der Januar im Renitenztheater: Auftakt mit Weltmusik – und einem Dino, der lernen muss, nicht alles zu fressen

Man kann ein neues Jahr leise beginnen. Mit guten Vorsätzen, die schon am 3. Januar nach kaltem Kaffee schmecken.

Oder Ihr macht es wie wir: Ihr startet den Januar mit einem Programm, das den Kopf wachkitzelt, das Herz erwärmt und Eure Lachmuskeln sofort auf Betriebstemperatur bringt.

Das Neujahr, das anders klingt

Gleich am 2. und 3. Januar setzen wir ein Zeichen: Claudia Michelsen trifft auf das Orchester der Kulturen – und daraus wird „Das andere Neujahrskonzert“.

Weniger „Walzer-Standard“, mehr Weltmusik, mehr Weite, mehr Aufbruch. Dazu Texte, die nicht nur schmücken, sondern etwas wachrütteln: Hoffnung, Zuversicht, Neugier. Als würde man einen tiefen Atemzug frische Luft schnappen. Mit klugen Gedanken und neuen Klängen, die berühren. 

Kabarett: Der Alltag wird zur Bühne – und die Bühne zum Spiegel

Am 4. Januar kommt Klaus Birk mit seinem Best of: Szenen, Seitenhiebe, Stuttgart, Weltlage, Zwischenmenschliches. Ein Abend, der Euch zeigt, wie viel Komik in den kleinen Katastrophen steckt – und wie schnell man dabei über sich selbst lacht.

Und dann wird’s am 6. Januar gleich doppelt besonders:

Nachmittags gehört die Bühne den Familien.

Familienzeit: Tyro will Freunde – aber sein Magen funkt dazwischen

„Freunde fürs Leben“ ist ein warmherziges Kinderstück für alle ab 4 Jahren. Der kleine Tyrannosaurus möchte so gern Freund*innen… doch wenn’s fast klappt: knurrt der Magen, und schnapp – schon ist der neue Freund weg.

Bis Mollo, die Maus, auftaucht: klug, mutig, mit einer List im Ärmel und einem Herzen, das größer ist als ein Dino. Eine Geschichte über Vertrauen, Freundschaft – und darüber, dass man nicht immer sofort „zubeißen“ muss.

Am Abend übernimmt dann Werner Koczwara – und nimmt das Chaos im Kopf ins Visier: das Hirn. „Mein Schaden hat kein Gehirn genommen“ ist Kabarett, das gleichzeitig klüger macht und sehr, sehr komisch ist. Ihr geht raus und denkt: „Stimmt. Genauso ist es.“

Musik, Sprache, Tempo – und ein bisschen Wahnsinn

Am 7. Januar bringt Lennart Schilgen seine „Funken schlagende Sprachkunst“ mit: Lieder für Menschen, die Partys meiden, und Wahrheiten, die plötzlich charmant klingen.

Am 8. Januar ist dann Gankino Circus dran: Konzertkabarett, das sich nicht entscheiden will zwischen Virtuosität und Unfug – und genau deshalb so gut ist. Ein Abend wie ein musikalischer Wirbelwind aus Provinz, Präzision und Pointen.

Drei Premieren hintereinander: Stuttgart, Ihr bekommt frische Impulse

Das zweite Wochenende steht im Zeichen von drei Stuttgart-Premieren – drei Abende, drei Tonlagen, ein gemeinsamer Nenner: Ihr werdet Euch wundern, wie schnell ein Januarabend verfliegt.

  • 09.01. Johannes Flöck: Wohlfühl-Humor mit „Lachmuskel-Workout“.
  • 10.01. Kathi Wolf: Psychologie, Stand-up, politisches Kabarett – witzig, klug, mit Haltung.
  • 11.01. Fee Badenius: neue Lieder, aus dem Herzen sprudelnde Pointen, ein Abend zwischen Pop, Poesie und feiner Ironie.

Mitte des Monats: Politik zum Lachen – und Jahresabrechnung mit Dampf

Am 14. Januar kommt Philipp Weber mit „Power to the Popel“: politisch, geistreich, hochkomisch – und dabei erstaunlich tröstlich, weil Humor manchmal die beste Form von Widerstand ist.

Am 15. Januar folgt die Stuttgart-Premiere von Matthias Walz: der Mann im grünen Anzug, am Klavier, nett – bis ihn Politik aufregt. Dann wird’s böse. Und sehr unterhaltsam.

Real oder Fake? Abschied oder Zugabe? Und ganz viel Renitenz am Ende

Am 17. Januar fragt Tobias Mann: Was ist überhaupt noch echt – und muss das so sein?

Am 18. Januar bringt Hart auf Hart in Stuttgart eine satirische Theaterminiatur auf die Bühne: zwei Menschen, ein Tag, viele Abgründe – und überraschend viel Herz.

Am 21. Januar heißt es dann: Abschied, aber bitte mit Knall – Sascha Korf verabschiedet sich mit Improvisation und einer „ultimativen Zugabe“.

Am 22. Januar liefert Thilo Seibel den Jahresrückblick 2025: politisch, pointiert, hart am Rand der Zuversicht.

Und dann wird’s nochmal musikalisch glamourös: Magdalena Ganter ist am 23. Januar mit „TRANSIT“ zu Gast – Chanson, Cabaret Noir, Jazz-Glanz. Eine Künstlerin, die nicht einfach singt, sondern euch in eine andere Welt abtauchen lässt. 

Am 24. Januar wird’s magisch mit Monsieur Brezelberger, am 25. Januar schwebt Stefan Waghubinger federleicht und schräg durch die Wirklichkeit.

Zum Monatsende: Stuttgart auf der Bühne – und Ihr mittendrin

Zum Monatsende gehört die Bühne wieder unserem Ensemble-Stück: „Meinung Macht Mobil – Ein Stück (für) Stuttgart“ am 29., 30. und 31. Januar.

Krimi-Parodie trifft Stadtbetrachtung, Pointen treffen Parkverbot, Verantwortung trifft Bauchgefühl. Und irgendwo dazwischen erkennt Ihr Stuttgart – und vielleicht auch Euch selbst – im Rückspiegel.

Kurz gesagt: Dieser Januar ist kein „wir müssen halt durch den Winter“-Monat.

Er ist ein Monat, der Euch rauslockt. In den Saal. In den Moment. In das gemeinsame Lachen.

Und jetzt Ihr: Welcher Abend wird Euer Startschuss ins neue Jahr?

Willkommen in 2026 – willkommen im Renitenz!

Euer RenitenzTeam